Ein arbeitender Hund verlässt seine Aufgabe nicht von selbst.
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Ein Schäfer, der drei Wochen vor seinem Tod heimlich sein Testament geändert hat. Ein Hund, der arbeitet, obwohl sein Herr längst nicht mehr ruft. Und ein Sohn, der alles gegeben hat – für einen Hof, den er verlieren soll.
Wilfried Rohde, Schäfer in dritter Generation, wird am Morgen nach einer stillen Herbstnacht zwischen Tränketrog und Gatter gefunden.
Ein Unglück, sagt jeder.
Bis Henny Sallwürk bemerkt, dass seine Hündin Fanni zum Zeitpunkt des Sturzes nicht bei ihm war, sondern die Herde hundert Meter entfernt hielt.
Ein arbeitender Hund tut das nicht ohne Kommando.
Die Spur führt zu einem neuen Testament, das der alte Mann drei Wochen vor seinem Tod beim Notar hinterlegt hat – und zu einem Sohn, der dreiunddreißig Jahre lang ohne Lohn und ohne Vertrag auf dem Hof gearbeitet hat, im Glauben, ihn eines Tages zu erben.
Für Bruno bedeutet das, sich zum ersten Mal ausschließlich an die Regeln zu halten. Für Almut, ein Gespräch aus dem Jahr 1988 endlich auszusprechen. Und für Gerd bringt dieser Fall eine Nachricht, die seine eigene Zukunft betrifft.
Während der Wacholderclub ermittelt, erhält Gerd die Nachricht, die er seit Jahren fürchtet. Und Henny sieht sich zum ersten Mal selbst mit einer Behörde konfrontiert – wegen genau der Arbeit, die sie all die Jahre für ihre Freunde getan hat.
Denn manchmal erbt man etwas, das kein Geld ist. Und manchmal ist der größte Verlust nicht der Tod, sondern das, was danach kommt.
Der achte Fall für den Wacholderclub – ein Cozy Crime aus der Lüneburger Heide. In sich abgeschlossen, ohne brutale Gewaltdarstellung, mit vier Ermittlern, die sich niemand ausgesucht hat.
Die Tat geschieht im Off. Keine Gewaltdarstellung auf der Seite, kein Blut, keine sexuelle Gewalt, niemals verletzte Kinder oder Tiere. Jeder Hinweis, der die Auflösung trägt, liegt vorher offen im Text – Mitraten ist ausdrücklich vorgesehen. Am Ende steht die Ordnung wieder, und es gibt keinen Cliffhanger.
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