Niemand, der eingeschlossen ist, schaltet das Licht selbst aus.
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Ein Imker, der vor Jahren ermordet wurde. Ein Heft mit zweiundvierzig Namen. Und ein Dorf, das plötzlich nicht mehr sicher ist, ob es im Recht war.
Kurz vor der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr kündigt Kassenwart Uwe Sanders an, er habe etwas mitzuteilen, das alle betrifft – und sagt nicht, was. Am Morgen nach dem Schützenfest wird er im Kühlraum des Schützenhauses gefunden, erfroren, die Tür ohne Innengriff. Ein Unglück, sagt jeder.
Bis Henny Sallwürk bemerkt, dass das Licht ausgeschaltet war – und niemand, der eingeschlossen ist, schaltet das Licht selbst aus.
Die Spur führt zurück zu einem Betrug, den der ermordete Imker aus Band 2 elf Jahre lang heimlich dokumentiert hat: Geld, aus dem inzwischen ein Feuerwehrfahrzeug, ein Dach und ein Wartehäuschen geworden sind. Für Bruno bedeutet das, ein Schloss zu öffnen, das er nicht öffnen darf. Für Almut, eine Erinnerung an ihre allererste Schulklasse neu zu lesen. Für Gerd, dass ihm im eigenen Dorf zum ersten Mal offen die Zugehörigkeit abgesprochen wird.
Und für Henny, eine Wahrheit zusammenzusetzen, die niemand hören will, weil sie nicht nur einen Täter, sondern ein ganzes Dorf betrifft.
Denn alte Leute sind unsichtbar. Man redet vor ihnen weiter.
Der siebte Fall für den Wacholderclub – ein Krimi aus der Lüneburger Heide. In sich abgeschlossen, ohne Gewaltdarstellung, mit vier Ermittlern, die sich niemand ausgesucht hat.
Die Tat geschieht im Off. Keine Gewaltdarstellung auf der Seite, kein Blut, keine sexuelle Gewalt, niemals verletzte Kinder oder Tiere. Jeder Hinweis, der die Auflösung trägt, liegt vorher offen im Text – Mitraten ist ausdrücklich vorgesehen. Am Ende steht die Ordnung wieder, und es gibt keinen Cliffhanger.
Jeder Band ist in sich abgeschlossen. Zur Reihenfolge →